Digital Performance PowerDigital Performance PowerHANNOVER · SEIT 2002
VERWERTUNG & CRM

Mehr Wert aus jedem Kontakt

Viele Unternehmen bezahlen für einen Lead und nutzen ihn genau einmal. Wir sorgen dafür, dass eine Anfrage, die nicht sofort zum Abschluss führt, nicht verloren geht: durch Nachvermarktung, passende Folgeangebote und geordnetes Routing – immer im Rahmen der erteilten Einwilligung.

Wert pro Kontakt statt Kosten pro Lead

Kosten pro Lead ist eine Einkaufskennzahl. Sie sagt, was ein Kontakt gekostet hat, aber nicht, was er einbringt. Wer nur darauf steuert, kauft günstig ein und verschenkt den Großteil des Potenzials: Anfragen, die abgelehnt wurden, nicht erreichbar waren oder schlicht noch nicht so weit sind.

Die wirtschaftlich bessere Frage lautet: Welchen Ertrag erzielt ein Kontakt über seine gesamte Lebensdauer im System? Sobald diese Größe bekannt ist, verändert sich die Planung. Kampagnen dürfen mehr pro Lead kosten, wenn die Verwertung stark ist, und Budgets lassen sich auf Zielgruppen verschieben, die über Zeit mehr Wert erzeugen.

Nachvermarktung mit Plan

Ein Kontakt, der heute nicht abschließt, ist nicht wertlos. Häufig fehlt nur der richtige Zeitpunkt, ein anderes Produkt oder eine zweite Ansprache. Nachvermarktung ist deshalb kein Newsletter an alle, sondern eine Abfolge klar definierter Wege:

  • Wiederansprache nach Nichterreichbarkeit: abgestimmte Kontaktversuche per Telefon, E-Mail oder SMS, mit Pausen, die nicht aufdringlich wirken.
  • Alternativangebot nach Ablehnung: Wenn das ursprüngliche Produkt nicht passt, etwa wegen Bonität oder Betrag, ein anderes Angebot, das zur Situation passt.
  • Reaktivierung zu späteren Zeitpunkten: Anlässe wie Vertragslaufzeiten, Zinsänderungen oder saisonaler Bedarf.

Jeder Weg hat eine Regel, wann er startet, wann er endet und wann ein Kontakt in Ruhe gelassen wird.

Mehrfachverwertung und Partner-Routing

Nicht jedes Anliegen passt zu Ihrem eigenen Angebot. Statt solche Anfragen zu verwerfen, können sie – mit ausdrücklicher Einwilligung des Nutzers – an passende Kooperationspartner weitergeleitet werden. Das gilt etwa, wenn ein Kunde eine Finanzierung sucht, die ein spezialisierter Anbieter besser abdeckt, oder wenn zu einem Abschluss eine Absicherung sinnvoll ist.

Damit das funktioniert, braucht es klare Routing-Regeln: Welche Merkmale entscheiden über die Zuordnung? In welcher Reihenfolge werden Partner angefragt? Wie werden Rückmeldungen erfasst, damit abgelehnte Leads nicht mehrfach an dieselbe Stelle gehen? Wir bauen diese Logik transparent auf, dokumentieren die Einwilligungsgrundlage für jede Weitergabe und legen fest, welche Daten ein Partner tatsächlich erhält.

Bestandskunden aktivieren

Ein Abschluss ist oft dann besonders wirtschaftlich, wenn er mit einem Kunden entsteht, der Sie bereits kennt. Trotzdem liegen in vielen CRM-Systemen Bestände, die seit Jahren niemand angesprochen hat.

Wir segmentieren diese Bestände nach Produkt, Laufzeit, letztem Kontakt und Einwilligungsstatus. Daraus entstehen gezielte Aktionen per E-Mail und Telefon: eine Anschlussfinanzierung vor Ablauf, ein ergänzender Tarif, eine Konditionsprüfung. Telefonische Ansprache erfolgt nur dort, wo eine entsprechende Einwilligung vorliegt; E-Mail-Strecken berücksichtigen Abmeldungen und Sperrlisten konsequent.

CRM als Arbeitsgrundlage

Verwertung steht und fällt mit dem CRM. Leadstatus, Kontakthistorie, Einwilligungen und Rückmeldungen von Partnern müssen an einer Stelle zusammenlaufen, ob in HubSpot, Salesforce oder einem bestehenden System. Wir definieren Statusmodelle, die der Vertrieb im Alltag tatsächlich pflegt, automatisieren Folgeaufgaben und sorgen dafür, dass Abschlussinformationen später auswertbar sind.

So arbeiten wir

  • Bestandsanalyse: Welche Kontakte liegen vor, in welchem Status, mit welcher Einwilligung? Wo endet heute die Bearbeitung?
  • Wertmodell: Gemeinsame Festlegung, welcher Ertrag pro Produkt, Folgeangebot und Partnerweiterleitung entsteht.
  • Regelwerk: Nachvermarktungswege, Routing-Logik, Kontaktfrequenzen und Ausschlüsse.
  • Umsetzung: Automationen im CRM, E-Mail-Strecken, Telefonie-Prozesse, Schnittstellen zu Partnern.
  • Auswertung: Regelmäßiger Blick auf den Wert pro Kontakt, getrennt nach Quelle und Verwertungsweg.

Station Wertschöpfung im DPP Loop

Verwertung ist die dritte Station im DPP Loop. Sie nimmt die Kontakte aus Leadgenerierung und Funnel auf und führt sie zum Abschluss, der digital mit Signatur erfolgen kann – die technische Tiefe dazu liegt bei DPP Systems. Der ermittelte Wert pro Kontakt geht über Daten & Tracking zurück an die Werbesysteme. So steuern Kampagnen nicht mehr auf den ersten Abschluss allein, sondern auf den gesamten Ertrag.

Häufige Fragen

Ist die Weitergabe von Leads an Partner zulässig?

Eine Weitergabe setzt eine wirksame, informierte Einwilligung des Nutzers voraus, die sich auf diesen Zweck bezieht. Wir gestalten Einwilligungstexte, Protokollierung und Datenumfang so, dass die Grundlage jeder Weitergabe dokumentiert ist. Die rechtliche Bewertung stimmen Sie mit Ihrem Datenschutz ab.

Belästigt Nachvermarktung nicht die Kunden?

Nur wenn sie ohne Regeln läuft. Wir legen Kontaktfrequenzen, Pausen und Abbruchkriterien fest und respektieren Widersprüche sofort. Relevante Angebote zum passenden Zeitpunkt werden eher als Service wahrgenommen.

Brauchen wir dafür ein neues CRM?

In der Regel nicht. Wir arbeiten mit Ihrem bestehenden System und ergänzen Statusmodelle, Automationen und Schnittstellen. Eine Umstellung empfehlen wir nur, wenn das vorhandene System die nötigen Daten nicht abbilden kann.

KONTAKT

Lassen Sie uns über Ihre Strecke sprechen.

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht, oder rufen Sie direkt an. Im ersten Gespräch klären wir Produkt, Zielgruppe und Ausgangslage – und ob wir der richtige Partner sind.